Angst - Gedichte die das Leben schrieb

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Angst

Sie sitzt alleine in ihren vier Wänden.
Angst und Schmerz, sie breiten sich aus.
Sie hat kein Gefühl mehr, im Kopf, in den Händen.
Sie schaut aus dem Fenster und traut sich nicht raus.

Sie weiß ja, das war nicht immer schon so.
Sie war früher die, die oft und gern lachte.
Sie war leicht verrückt, stets lustig und froh,
bis er ihr das Leben zur Hölle dann machte.

Nur ein paar Minuten - für sie waren es Stunden.
Es war nichts mehr so, wie es damals war.
Der Körper, die Seele, verletzt und geschunden.
Seit dem ist sie taub, gefühllos und starr.

Die vielen Freunde, die sie früher hatte,
die haben sich jetzt von ihr abgewandt.
Erst packte man sie mit Vorsicht in Watte,
weil jeder die Angst, die Verzweiflung verstand.

Die Freunde waren da, die ersten paar Tage,
doch aus ein paar Tagen, da wurden dann Wochen.
„Wann fängt sie sich bloß?“ stets die stumme Frage.
Ihr war ´s selber peinlich, sie hat sich verkrochen.

Ein paar Freunde kamen, sie ließ sie nicht rein.
Ein paar Freunde gingen, verstört und frustriert.
Sie saß in der Wohnung, voll Angst und allein,
weil keiner der Freunde die Gefühle kapiert.

Nun sitzt sie allein in ihren vier Wänden –
die Seele noch immer zerstört und geschunden –
gefühllos im Kopf, in Beinen und Händen.
Die Zeit heilt eben nicht alle Wunden.
Sie sitzt alleine in ihren vier Wänden.
Angst und Schmerz, sie breiten sich aus.

©by Andrea 2011

 
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Aktualisiert am 22.11.2014
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