Vom Himmel in die tiefsten Klüfte

Gedichte die das Leben schrieb

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Vom Himmel in die tiefsten Klüfte

Gedichte die das Leben schrieb
Veröffentlicht in Weihnachten · 22 Dezember 2012

Vom Himmel in die tiefsten Klüfte

 Ein milder Stern herniederlacht.
 Vom Tannenwalde steigen Düfte
 und hauchen durch die Winterlüfte,
 Und kerzenhelle wird die Nacht.

 Mir ist das Herz so froh erschrocken.
 Das ist die liebe Weihnachtszeit!
 Ich höre fernher Kirchenglocken
 Mich lieblich heimatlich verlocken
 In märchenstille Herrlichkeit.

 Ein frommer Zauber hält mich wieder,
 Anbetend, staunend muß ich stehn.
 Es sinkt auf meine Augenlider
 Ein goldner Kindertraum hernieder,
 Ich fühl's
ein Wunder ist geschehn.

 - Theodor Storm -



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