Spiegelung - Gedichte die das Leben schrieb

Gedichte die das Leben schrieb

Direkt zum Seiteninhalt

Spiegelung

Ihre Gedichte 3 > Christoph Klesse
Spiegelung

Ich gehe, bis an den Rand der Dunkelheit gehe ich,
ein bitterer Kelch, öffne und schließe mich.
Wie eine Muschel atme ich Welt ein und aus, gehe durch mich hindurch.
Ich trinke mich selber aus, Dunkelheit um Dunkelheit.
Ich erkenne mich als Bild im Spiegel,
das sich als Bild im Spiegel betrachtet,
Bild um Bild, immer kleiner, immer tiefer.
Im Spiegel betrete ich eines meiner Abbilder nach dem andern,
häute mich und komme mir selbst nicht näher:
Ich verschlinge mich. Bild um Bild brauche ich auf.

copy Christoph Klesse
Gesamt:1114280
Heute:0012
Gestern:0305
Meiste:0967
Online:0003
Hochzeitsfotograf Bamberg
Aktualisiert am
Top AutoBacklink
© 2008-2020 gedichte-die-das-leben-schrieb.de
Zurück zum Seiteninhalt